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Club verabschiedet sich mit Remis in die Winterpause

 

Ein spätes Gegentor verhindert Auswärtssieg bei Werder Bremen.

Im letzten Spiel der Hinrunde trennte sich der 1. FC Nürnberg mit 1:1 von Werder Bremen und verabschiedet sich mit 20 Punkten in die Winterpause. Eigentlich ein gutes Ergebnis, hätte der späte Ausgleichstreffer von Nils Petersen nicht einen faden Beigeschmack gehabt. Doch dazu später mehr.

Von Beginn an waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und ließen dem Club kaum Luft zu atmen. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Kevin de Bruyne mit einem scharfen Schuss ins lange Eck, den Raphael Schäfer mit einem tollen Reflex noch gegen den Pfosten lenkte (8.). Der Nürnberger Schlussmann sollte in seinem 200. Bundesligaspiel für den Club besonders gefordert sein.

Schäfer hält die Null fest

In der 19. Minute lenkte Schäfer eine unglückliche Kopfballverlängerung von Per Nilsson sehenswert um den Pfosten. Später war der Keeper nochmal gegen de Bruyne (34.) und Elia (43.) zur Stelle und bewahrte seine Mannschaft mit tollen Paraden vor dem Rückstand. Einzige Offensivaktionen auf Seiten des Club war ein abgefälschter Schussversuch von Javier Pinola, den Sebastian Mielitz zur Ecke klärte (37.). Mit einem glücklichen 0:0 ging es in die Halbzeitpause.

Mit einer Systemumstellung und einem frischen neuen Mann erhoffte sich Dieter Hecking mehr Durchschlagskraft seiner Mannschaft. Für den müden Hiroshi Kiyotake kam Robert Mak ins Spiel und fügte sich nahtlos ins Spielgeschehen ein. Es entwickelte sich eine ordentliche Bundesligapartie im zweiten Durchgang, mit Chancen auf beiden Seiten.

Zwischen Freude und Empörung

Gleich zwei Mal rettete das Aluminium den Club vor dem Rückstand. Erst traf Nils Petersen den Querbalken (59.), kurze Zeit später war es der Pfosten, den de Bruyne aus der Distanz traf (61.). Aussichtsreiche Möglichkeiten auf Seiten des Club hatten Markus Feulner per Kopfball (53.) und Sebastian Polter (72.), der gut von Amog Cohen in Szene gesetzt wurde, jedoch am starken Bremer Torhüter scheiterte.

Riesenjubel gab es acht Minuten vor Ende: Nach einem tollen Angriff brachte Timo Gebhart den 1. FCN mit einem überlegten Schuss ins lange Eck in Führung. Die Freude über den Führungstreffer sollte nicht lange halten. In der 88. Minute probierte es de Bruyne mit einem Distanzschuss, den Nils Petersen unhaltbar für Raphael Schäfer abfälschte. Die Empörung war groß und das auch zurecht.

Positive Hinserie

Beim Abschluss von de Bruyne stand Petersen knapp, aber deutlich im Abseits. Es blieb beim 1:1, ein an sich ordentliches Ergebnis, wäre da nicht die Fehlentscheidung gewesen. Nichtsdestotrotz kann der Club auf eine positive Hinserie blicken und darf mit gutem Gewissen in die Winterpause gehen. Das erste Rückrundenspiel steigt am Sonntag, 20.01.13, im heimischen Stadion Nürnberg. Gegner ist der Hamburger SV.

(Quelle: Homepage FCN)